Netzwerk Naturschutz
Seit über 30 Jahren wird bei uns aktiv Naturschutz und Landschaftsschutz betrieben. Von den ca. 2500 ha Fläche sind ca. 50 ha Heidefläche, die als Schafweide verpachtet ist. In dieser Fläche liegen 27 ha Naturschutzgebiet. Gemeinde, Schwäbischer Albverein und BUND arbeiten gemeinsam projektorientiert und konnten die Aktivitäten im Netzwerk Naturschutz als Beispiel für best practice vorstellen. Nur so kann die typische Landschaftsform unserer schwäbischen Heimat erhalten werden und auch Ihnen zur Erholung dienen.
Altheimer Langlaufloipe
Download: Karte der Langlaufloipe
Wandertouren
Sieben Wandertouren führen Sie durch unseren Ort und die Teilorte, über die weitläufige Gemarkung mit Trockentälern und Wacholderheiden und zeigen Ihnen so die Sehenswürdigkeiten unserer liebenswerten Gemeinde.
Hinterher oder auf der Strecke freuen sich gepflegte Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe auf Ihre Einkehr und werden Sie mit typischen schwäbischen Spezialitäten stärken.
An drei Standorten ( i ) - Parkplatz Albhalle, Zähringen Ortsmitte und Parkplatz Hirschental sind die Wandertouren zur Orientierung auf Übersichtstafeln nochmals dargestellt.
Download: Gesamtübersicht aller Wandertouren
Für jede einzelne Tour können Sie nachfolgend eine Beschreibung mit Karte anzeigen lassen und sich vorab über Streckenlänge, Höhendifferenz, Einkehrmöglichkeiten und die Sehenswürdigkeiten informieren.
Wolfgang-Bachmeyer-Platz
WOLFGANG BACHMEYER
Pfarrer in Altheim (Alb) von 1631 - 1681 und herausragende Persönlichkeit seiner Zeit
Wolfgang Bachmeyer wurde am 15. Januar 1597 in Ulm geboren.
Nach der Schule studierte er Theologie in Wittenberg, Straßburg und Tübingen. In Straßburg und Tübingen erwarb er sich auch fundierte Kenntnisse in Mathematik und Astronomie sowie in der Landvermessung.
Er übernahm während des Dreißigjährigen Krieges die Pfarrstelle in Altheim und war 50 Jahre Altheimer Pfarrer. 1635 wurde Altheim durch kaiserliche Truppen in Schutt und Asche gelegt, so dass er mit seiner Familie zeitweilig in Neenstetten lebte und auch dort die Pfarrstelle zu versorgen hatte.
Nach Kriegsende 1648 kehrte Bachmeyer mit seiner Familie nach Altheim zurück. Die Wohnung war im Forsthaus, später im 1660 erbauten Pfarrhaus (heutiges Rathaus).
Bachmeyer war ein Freund und Weggefährte des berühmten Astronomen Johannes Kepler. Er rechnete für Kepler dessen Planetenberechnungen nach, bevor sie in Druck gingen. Als Dank dafür erhielt er ein signiertes Originalexemplar dieses Werks, der sogenannten Rudolphinischen Tafeln, das sich heute im Archiv der Landesbibliothek in Stuttgart befindet.
Aufgrund eigener Berechnungen konnte er die Bevölkerung sachkundig über bevor stehende Sonnenfinsternisse aufklären und so dem Aberglauben und der Furcht vor solchen Erscheinungen entgegenwirken.
Mit der neu entwickelten Methode der Triangulation (Dreiecksberechnung) hat er das gesamte Ulmer Gebiet vermessen und kartografiert. Die Kirchtürme von Altheim, Neenstetten, Holzkirch und Weidenstetten waren dabei wichtige Landmarken.
Am 4. Dezember 1685 verstarb er in Ulm. Weitere Informationen zu Wolfgang Bachmeyer erhalten Sie auch in der Wikipedia.
Zum 340. Todestag von Wolfgang Bachmeyer benennt die Gemeinde Altheim (Alb) diesen Platz neben seinem damaligen Pfarrhaus, dem heutigen Rathaus, in Wolfgang-Bachmeyer-Platz.
Die feierliche Eröffnung des Wolfgang-Bachmeyer-Platzes mit Festakt erfolgte am 03. Juli 2026.
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Es freuen sich auf Sie: Gabriele Dengler und Wolfgang Knapp, Forstgasse 8, 89174 Altheim Alb.







